von Judith Weidermann

Mitradeln und Gutes tun

Die Initiative "Karlsruher Spendenradeln 2018" unterstützt in diesem Sommer mehrere Arbeitsbereiche im Diakonischen Werk Karlsruhe: die Trauerarbeit von Hospiz in Karlsruhe, das Zentrum für seelische Gesundheit und den Tagestreff TÜR, den Kinderhilfsfonds Karlsruhe sowie die Karlsruher Bahnhofsmission.

Beim Spendenradeln werben Karlsruher Unternehmen auf Fahrrad-Displays: radgroße Kunststoffscheiben in den Vorderradspeichen der Räder von Karlsruher Radfahrern/-innen. Als Gegenleistung spenden die Unternehmen für einen der oben genannten Bereiche sozialer Arbeit - für welchen, entscheidet jedes für sich selbst. Als Radfahrer können Mitarbeitende der Unternehmen, aber auch alle übrigen interessierten Karlsruherinnen und Karlsruher teilnehmen. Ort und Zeitpunkt der Ausgabe der Fahrrad-Displays wird über die Website: www.karlsruher-spendenradeln.de bekanntgegeben. 

Um zahlreiche Unternehmen für die Aktion zu gewinnen und eine möglichst hohe Reichweite zu erzielen, freut sich die Initiative über viele Besuche und Likes auf ihrer Facebookseite: 

https://www.facebook.com/Karlsruher-Spendenradeln-512155849171177/

Darüber hinaus nehmen die Gründer am Ideenwettbewerb Elevator Pitch BW Social Impact Cup teil und freuen sich über jede Stimme, um in die Vorauswahl zu kommen:

https://www.startupbw.de/wettbewerbe/elevatorpitch/projekt/httpswwwstartupbwdeelevatorpitchprojektmeinfahrradspendet/

Fragen zur Aktion beantwortet gern die Gründerin der Initiative, Carolin Holat, unter Telefon 0176 85951410 oder per Mail an info@karlsruher-spendenradeln.de.

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von Judith Weidermann

„Sweethearts“ kaufen für einen guten Zweck

Der Reinigungsprodukte-Vertreiber proWIN Winter GmbH aus Illingen führt bis 30. April 2018 eine besondere Charity-Aktion durch: Beim Verkauf herzförmiger Putztücher, den sogenannten „Sweethearts“, sammeln die Vertriebspartner Punkte – für ein kleines „Sweetheart“ 1 Punkt, für ein großes 1,5 Punkte. Pro Punkt fließen vier symbolische Euro in einen Spendentopf zugunsten des Kinderhospizdienstes für Stadt und Landkreis Karlsruhe im Diakonischen Werk Karlsruhe. Ist ein Punktestand von 250 erreicht, wird proWIN die Spende in Höhe von 1.000 Euro übergeben, bei 500 Punkten 2.000 Euro, usw.

  • Die „Sweethearts“ können bei Monika Brunner unter Telefon 0170 6161122 oder per Mail an  brunnermonika@web.de  bestellt werden.

Die Lebenssituation ändert sich schlagartig, wenn bei jungen Menschen eine unheilbare Krankheit diagnostiziert wird und absehbar ist, dass sie sterben müssen. Damit das Familienleben trotzdem möglichst gut gelingt, gilt es, die Lebensqualität der Kinder, Eltern und Geschwister unter Einbezug ihres gesamten sozialen Umfeldes zu verbessern. Hauptamtliche Mitarbeiterinnen des Kinderhospizdienstes für Stadt und Landkreis Karlsruhe stellen den Kontakt zur Familie her, beraten alle Beteiligten, vermitteln ehrenamtliche Familienbegleiter, organisieren weitergehende Betreuung und bieten auch Hilfestellung in den Kinder- und Jugendtrauergruppen sowie im Gesprächskreis für trauernde Mütter.

Infos: www.prowin.net

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von Judith Weidermann

Fachbereiche ziehen um

(jw) Dem Gemeindehaus in der Johannis-Paulus-Gemeinde in der Südstadt, Luisenstraße 53, stehen umfassende Renovierungsarbeiten bevor. Die davon betroffenen Fachbereiche des Diakonischen Werks Karlsruhe ziehen daher für den Zeitraum des Umbaus mit ihren Büros und Beratungsstellen in andere Räumlichkeiten innerhalb des Stadtgebiets um. Sie erreichen künftig

 - die Allgemeine Sozialberatung in der Kriegsstraße 47a (im IKARUS Arbeitslosenberatungszentrum), Telefon 0721 204837-38 und -39 (ab 22. März),
- das Fachteam Frühe Kindheit in der Kaiserstraße 172, Telefon 0172 8820449 und 0172 8820435,
- die Beratungsstelle für Prostituierte Luis.e in der Kaiserstraße 172, Telefon 0721 831849-41.

Neben altersbedingt notwendigen Sanierungsmaßnahmen im Gemeindehaus aus den 1920er Jahren sollen die Räumlichkeiten künftig vor allem komplett barrierefrei sein. Die Umbauarbeiten werden voraussichtlich Anfang 2019 abgeschlossen sein.

 

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von Judith Weidermann

4. März-2. April: Ausstellung "Was bleibt."

(cm) Wer bin ich, und was habe ich in meinem Leben erreicht? Was werde ich einmal hinterlassen? Sind das neben materiellen Dingen vielleicht auch Erinnerungen und Erfahrungsschätze? Was davon kann ich anderen, die nach mir kommen, geben und mit ihnen teilen?
Diese Fragen stellen sich viele Menschen in ihrem Leben, und das oft mehrmals. Die Ausstellung „Was bleibt.“, zu der die Evangelische Kirche in Karlsruhe und das Diakonische Werk Karlsruhe gemeinsam einladen, greift diese Aspekte auf. Von Sonntag, 4. März bis Montag, 2. April ist sie in der Krypta der Evangelischen Stadtkirche Karlsruhe zu sehen. Besucher werden ermutigt, den Gedanken an die eigene Endlichkeit nachzugehen. Es werden Impulse gegeben zu Themen wie Weitergeben, Schenken, Stiften und Vererben.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 4. März im Gottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche eröffnet. Beginn ist um 10.30 Uhr.

Öffnungszeiten sind mittwochs bis freitags jeweils von 16 bis 19 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 12 bis 16 Uhr.

Infos
„Was bleibt.“ ist eine gemeinsame Initiative der Evangelischen Kirchen und Diakonischen Werke in Baden, Bayern und Württemberg sowie im Rheinland, der Nordkirche und der Mitteldeutschen Kirche sowie der Dekanate Kronberg (Hessen-Nassau) und Hattingen-Witten (Westfalen).
www.was-bleibt.de

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von Judith Weidermann

„Von der Weisheit am Lebensende lernen“

Von Freitag, 2. bis Sonntag, 4. März bietet Hospiz in Karlsruhe wieder ein Orientierungsseminar für Männer und Frauen an, die sich für ehrenamtliche Mitarbeit im ambulanten Hospizdienst interessieren.
Die Teilnehmenden werden für diese Tätigkeit sensibilisiert und vertiefen ihre Kenntnisse. Sie lernen hauptamtlich Mitarbeitende kennen, erhalten Impulse aus allen Dimensionen des Menschseins (Palliative Care) und setzen sich mit dem Thema Vorsorge am Lebensende (Patientenverfügung, Vollmachten etc.) auseinander.
Die Kursteilnahme verpflichtet nicht zur Fortsetzung der Vorbereitung auf die ehrenamtliche Mitarbeit.

Teilnahmegebühr: 50 Euro
Ort: Kaiserstraße 172, 76133 Karlsruhe
Infos und Anmeldung: hospiz@dw-karlsruhe.de oder Telefon 0721 831849-25

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von Judith Weidermann

„Wer bringt mich zum Gruppentreffen?“

(jw) Das Diakonische Werk Karlsruhe sucht aktuell Verstärkung für seinen ehrenamtlichen Fahrdienst in Hagsfeld. Dieser holt die Männer und Frauen, die werktags an den Gruppenangeboten für Menschen mit Demenz teilnehmen, am frühen Nachmittag daheim ab, fährt sie zum Gruppentreffen in der Schäferstraße 15 – und bringt sie anschließend wieder zurück nach Hause. Die Häufigkeit der Einsätze ist variabel und erfolgt jeweils nach Absprache. Ein Fahrzeug wird vom Diakonischen Werk bereitgestellt.

Für weitere Informationen wenden Sie sich gern an Hildegard Kühn, kuehn@dw-karlsruhe.de oder Anna Faber, faber@dw-karlsruhe.de, Telefon 0721 967190.

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von Judith Weidermann

Migranten/-innen für den Berufsalltag fitmachen

Das Diakonische Werk Karlsruhe ist gemeinsam mit dem Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale (ZAK - KIT) am EU-Projekt MIGRASCOPE zur Förderung der Integration von Migranten/-innen am Arbeitsmarkt beteiligt.

In Rahmen des Projektes wird von 19. bis 22. März täglich von 15.30 bis 19.30 Uhr ein Capacity Building Workshop für Migranten und Migrantinnen durchgeführt. Die vier modularen Workshops behandeln die Themen: Gender, Interkulturalität, Bewerbungsverfahren und Anerkennung von Qualifikationen der Schulabschlusse/Zeugnisse. An jedem Workshop können 15 Personen teilnehmen. Teilnahmevoraussetzungen sind Volljährigkeit und das Sprachniveau B1.

Weitere Infos und Anmeldung hier

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von Judith Weidermann

Für ein sicheres Arbeiten auf der Straße

(jw) In der Beratungsstelle für Prostituierte im Diakonischen Werk Karlsruhe, Luis.e, konnte Anfang 2018 ein Projekt erfolgreich abgeschlossen werden, mit dessen Hilfe sich Sexarbeiter/-innen künftig besser gegen Gewalt wappnen können.  

„Bei unserer aufsuchenden Arbeit berichten uns Frauen immer wieder von Gewalterfahrungen“, so Hanna Lindenfelser von Luis.e. „Die Übergriffe reichen von erniedrigenden Beleidigungen über Diebstahl bis hin zu Körperverletzung.“ Viele verzichteten auf eine Anzeige, z.B. weil sie kein oder wenig Deutsch sprechen, aus Scham – oder weil das Vertrauen in unser System fehle.

Im Rahmen des Projekts haben die Sozialarbeiterinnen gemeinsam mit Frauen, die auf der Straße arbeiten und bereits Schutz-Strategien für sich selbst entwickelt haben, einen Flyer mit einfachen und effizienten Tipps erarbeitet. Dieser wurde neben Deutsch in vier weitere Sprachen (Bulgarisch, Ungarisch, Türkisch und Englisch)  übersetzt und in handlichem Format und auf stabilem Material produziert. „Aus unserer Erfahrung heraus wissen wir, dass Sexarbeiterinnen ungern an Gruppen-Veranstaltungen wie Infoabende oder Workshops in der Beratungsstelle teilnehmen“, erklärt Hanna Lindenfelser. Der Flyer dagegen sei wie eine Art Ratgeber unter Kollegen/-innen und werde gerne angenommen.     

Finanziert wurde das Projekt durch die Stiftung der Evangelischen Frauen in Baden  „GRATIA“. „Die Stiftung fördert Projekte für Mädchen und Frauen innerhalb der badischen Landeskirche und ihrer Partnerkirchen weltweit“, erklärt GRATIA-Geschäftsführerin Anke Ruth-Klumbies. „Gerne unterstützt GRATIA die Beratungsstelle Luis.e und setzt sich dadurch für die Stärkung der Selbstbestimmungsrechte von Menschen in der Prostitution ein – indem Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit verbessert werden“, so Inge Bayer von den Evangelischen Frauen in Baden.

Der Flyer wird durch die Sozialarbeiterinnen persönlich an Sexarbeiter/-innen verteilt – im Rahmen der aufsuchenden Arbeit sowie vor Ort in der Beratungsstelle.

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von Judith Weidermann

Wo Kirche zur Heimat wird

Die 5. Karlsruher Vesperkirche ist Anfang Februar zu Ende gegangen. Gemeinsam mit dem Team aus insgesamt 380 Ehrenamtlichen (davon jeden Tag 55 vor Ort) war Pfarrerin Lara Pflaumbaum (im Bild mit dem Ehrenamtlichen Dieter Eger) vier Wochen lang täglich im Einsatz.

Wodurch hat sich die 5. Vesperkirche von denen der Vorjahre unterschieden?
Lara Pflaumbaum
: Tendenziell war der Andrang ein wenig höher, was erstaunlich ist, da wir für Januar ja sehr milde Temperaturen hatten. Sonst war die Kirche nur bei Minusgraden so voll. An manchen Tagen mussten wir diesmal tatsächlich mit Platzanweisungen arbeiten, vor allem sonntags. 

Was könnten die Gründe dafür sein?
Es hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass hier immer Anfang Januar die Vesperkirche startet. Inzwischen haben wir praktisch schon eine feste „Vesperkirchen-Gemeinde“. Die Lebensgeschichten vieler Stammgäste begleiten uns seit Jahren.

Hat sich noch etwas verändert?
Ich habe beobachtet, dass die Dankbarkeit bei unseren Gästen zugenommen hat, bzw., dass es ihnen inzwischen leichter fällt, das auch auszudrücken und mit uns Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen. Vorhandene Barrieren fallen allmählich, und das Vertrauen nimmt zu. Ein Beispiel: Einer der Gäste war immer unnahbar, ja direkt abweisend und schroff. In diesem Jahr hat er zum ersten Mal geredet und sich anderen gegenüber geöffnet.

Wie wird Vesperkirche in der Öffentlichkeit wahrgenommen?
Vor fünf Jahren wurde sie von den meisten als ein interessantes – aber auch einmaliges Projekt angesehen, ein Experiment. Gerade in der Südstadt war die Vesperkirche nicht unumstritten. Inzwischen ist sie voll akzeptiert und gehört quasi zum Stadtteil dazu. Es ist klar geworden, dass Vesperkirche nicht punktuelle Armutsbekämpfung ist, sondern ein Stückweit Bewusstseinsbildung: Unterschiedliche Menschen treffen hier aufeinander, sehen, wie die jeweils anderen leben, und achten einander. Das ist auch von politischer Bedeutung. Wir machen hier mittlerweile immer mehr Quartiersarbeit – gerade auch durch das Café DIA.

Welche Rolle spielt hierbei, dass der Ort, wo alles stattfindet, eine Kirche ist?
Für unsere Gäste ist das sogar sehr wichtig! Die größten Haudegen werden hier still und achten auf Ruhe und angemessenes Benehmen im Kirchenraum – bei sich selbst, und auch bei den anderen.
In diesem Jahr haben auffallend viele Gäste an den Andachten zum Tagesabschluss teilgenommen, das war wirklich bemerkenswert.

Was bedeutet Ihnen das persönlich?
Es ist natürlich erstmal ein tolles Gefühl zu merken, da kommt was bei den Leuten an!
Die meisten Menschen, die in die Vesperkirche kommen, gehören zu einer Gruppe der Gesellschaft, die unsere Kirche leider viel zu wenig im Blick hat. Ich finde, es ist eine wichtige, wenn nicht gar eine unserer Kernaufgaben als Kirche, gerade diese Leute zu erreichen. Ich betrachte es als geistliche Herausforderung herauszufinden, was sie von uns brauchen; und ich betrachte es als geistlichen Auftrag von Vesperkirche, Kirche zu einem Ort zu machen, wo Menschen ein Stück Heimat finden können. Gerade jene, die ansonsten eher haltlos und verloren sind.

Gibt es deshalb auch das Café DIA?
Im Prinzip – ja. Das Café DIA ist eine Weiterführung der Vesperkirche auf einer anderen Ebene. Hier sind die Gäste noch viel stärker aktiv ins Geschehen eingebunden und beteiligen sich selbst. Es wird deshalb auch in diesem Jahr wieder Angebote wie Fahrradworkshops und gemeinsame Mal-Projekte geben. Weil für viele Gäste ihr Hund oder ihre Katze so wichtig ist, überlegen wir auch ein Angebot, bei dem mit Tieren gearbeitet wird.    

Die Fragen stellte Judith Weidermann

 

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von Judith Weidermann

Spende schenkt Kindern Hoffnung

Seit vielen Jahren ruft Radio Regenbogen in der Vorweihnachtszeit seine Hörer zum 24-Stunden-Spendenmarathon auf. In dieser Zeitspanne sitzen Promis zusammen mit den Moderatoren- und Aufnahme-Teams an der kostenlosen Spendenhotline. Ende vergangenen Jahres kamen im Rahmen der Charity Aktion 400.000 Euro zusammen: Firmen und Einzelpersonen haben dazu einen großen Beitrag geleistet, aber auch Eltern und Schulen sowie Kinder, die ihr Taschengeld gespendet haben. Die Spendensumme wird Familien zugute kommen, die Hilfe benötigen, sowie Hilfs-Einrichtungen und -Organisationen für Kinder und Jugendliche.

Zu den diesjährigen Spendenempfängern gehört u.a. das Projekt „Ein Herz für krebskranke Kinder“ der Evangelischen Kirche in Karlsruhe, welches mit 20.000 Euro unterstützt wird. Damit kann bis zum Jahr 2021 das Seelsorge-Angebot für krebskranke Kinder im Städtischen Klinikum gesichert werden. Für die Kinder und ihre Familien steht rund um die Uhr eine Klinikversorgung zur Verfügung. Zuhören, Mut machen, Hoffnung schenken, mitweinen und gemeinsam lachen – all das gehört zu einer ganzheitlichen Seelsorge, die dank der Aktion „Kinder unterm Regenbogen“ weiterhin möglich ist.

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