Bahnhofsmission

Wir sind Mitträger der Bahnhofsmission Karlsruhe. Der laufende Betrieb wird von IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit in der Erzdiözese Freiburg e.V. wahrgenommen. Ein entsprechender Kooperationsvertrag wurde am 6. Oktober 2017 in Freiburg von den Spitzen der beiden Verbände unterzeichnet.

Die gemeinsame Lobby- und Netzwerkarbeit  ermöglichen es, die wertvolle Arbeit der Bahnhofsmission langfristig zu sichern. Gemeinsames Ziel ist es, das Angebot auszubauen.

Alleinstellungsmerkmal der Bahnhofsmission ist, dass sie als eine der wenigen sozialen Einrichtungen in Karlsruhe täglich geöffnet ist. Ihr Angebot ist darüber hinaus unspezifisch – praktisch jede und jeder kann sich an die dortigen Mitarbeitenden wenden, egal mit welchem Anliegen. Dieses selbstverständliche „Da sein“ für Menschen, die sich in einer wie auch immer gearteten materiellen, psychischen oder physischen Notlage befinden, ist eine der Kernaufgaben von Kirche und Diakonie.

Zur Bahnhofsmission:
Die Bahnhofsmission Karlsruhe wurde vor 115 Jahren gegründet. Die derzeit drei hauptberuflich und rund 40 ehrenamtlich tätigen Mitarbeitenden bieten Menschen in Not schnell und unbürokratisch Unterstützung und Beratung: Wohnungslosen oder Suchtkranken ebenso wie Reisenden, die z.B. ihre Fahrkarte verloren haben, unterwegs bestohlen wurden oder die unplanmäßig die Nacht auf dem Bahnhof verbringen müssen. Menschen mit Behinderung oder allein reisende Kinder begleiten die Bahnhofsmitarbeitenden zu ihren Zügen und sind ihnen beim sicheren Umsteigen behilflich. Alle diese Angebote sind kostenlos. Die Bahnhofsmission wird aus Kirchensteuern, öffentlichen Mitteln und Spenden finanziert.

Im Jahr 2018 fördert das Diakonische Werk der evangelischen Landeskirche in Baden e.V. die diakonisch-missionarische Arbeit der Bahnhofsmission aus Mitteln der "Landeskirchlichen Kollekte".

Zur Webseite der Bahnhofsmission Karlsruhe