von Luise Winter

Zimmer frei in Karlsruhe Neureut

Interkulturelle WGKarlsruhe – 18.07.2018. Seit Anfang 2017 vermietet das Diakonische Werk Karlsruhe in Neureut möblierte Zimmer an Studentinnen. Das Konzept: bezahlbarer Wohnraum in einem geschützten Rahmen, in dem die Bewohnerinnen einander im gemeinsamen Alltag mit ihren jeweiligen kulturellen Hintergründen und Perspektiven bereichern können. So gelingt Integration quasi automatisch.

Im Augenblick sind in der WG ab sofort sechs Zimmer zu vermieten. Die Größe der Zimmer liegt zwischen 12 und 20 m². Die Miete beträgt je nach Zimmergröße zwischen 395€ und 430€ und beinhaltet Nebenkosten und Internet. Die Wohnung befindet sich im Thujaweg 1, 76149 Karlsruhe. (lw)

 

Interessierte können sich gerne bei Frau Fuensanta Deiringer melden:

Telefon 0721 167-236, deiringer@dw-karlsruhe.de

(Foto: Diakonisches Werk Karlsruhe)

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von Luise Winter

„Serve the City“ verschönern Appartementhaus

Serve the City im AppartementhausKarlsruhe – 17.07.2018. Bereits zum dritten Mal war ein „Serve the City“-Team im Appartementhaus des Diakonischen Werkes Karlsruhe im Einsatz. Im Juni 2018 strichen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer die Küche und den Flur eines der beiden Wohn-Stockwerke und trugen damit zu einer weiteren Verschönerung der Räume im Appartementhaus bei. Bei der Farbauswahl der Wände wurden die Bewohnerinnen einbezogen.

Das Appartementhaus in der Rüppurrer Straße 58 ist eine Wohneinrichtung für ehemals obdachlose Menschen mit einer psychischen Erkrankung, die auf dem normalen Wohnungsmarkt praktisch keine Chance haben, eine angemessene Unterkunft zu finden. Ein dreiköpfiges Team von Sozialarbeitern*innen unterstützt die Bewohnerinnen und Bewohner beim Finden und Aufrechterhalten einer regulierenden Tagesstruktur und steht für Beratung und Gespräche sowie für praktische Unterstützung im Alltag – beispielsweise bei Behördengängen – bereit.

Insgesamt stehen im Appartementhaus 16 Ein-Zimmer-Appartments zur Verfügung, die aktuell von je acht Männern und Frauen bewohnt werden.

„Serve the City“ in Karlsruhe wird von Studierenden organisiert und setzt vor allem auf Niederschwelligkeit: Über ein Ehrenamtsportal kann sich Jede/-r melden, der sich – ganz individuell seinen Begabungen entsprechend – engagieren möchte: Unterstützt werden soziale Einrichtungen; die Einsätze dauern maximal wenige Tage und ziehen für die Helfenden keine Folgeverpflichtungen nach sich. (uf)

(Foto: Diakonisches Werk Karlsruhe/uf)

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von Luise Winter

Fast 3000 Euro zugunsten junger Familien

Karlsruhe – 16.07.2018. Fast 3000,- Euro (2876,73 Euro) beträgt die Summe der Bezirkskollekte der Evangelischen Kirche in Karlsruhe vom 13. Mai 2018. In den Gottesdiensten, die an diesem Sonntag in den 26 Pfarrgemeinden stattfanden, wurde bei der Kollekte um Unterstützung für die „Startpunkte“ von Diakonie und Gemeinde gebeten. Diakoniedirektor Wolfgang Stoll und der Dekan der Evangelischen Kirche in Karlsruhe, Thomas Schalla, freuen sich, dass der Betrag dem Angebot für junge Familien zugutekommt. „Unsere fünf „Startpunkte“ sind ein niederschwelliges Beratungsangebot für junge Familien mit Kindern bis drei Jahre. In unseren „Startpunkt“-Elterncafés können sich Mütter und Väter untereinander austauschen und zu verschiedensten Themen informieren“, erklärt Stoll. Dazu referierten dann auch regelmäßig Fachleute vor Ort, zum Beispiel Ernährungsberaterinnen oder Familienhebammen, führt der Diakoniedirektor weiter aus. Dekan Thomas Schalla bedankt sich ganz herzlich bei den Gemeinden, dass sie „diese Arbeit mit ihrer Kollekte so großzügig unterstützen und dadurch auch zu ihrer Sache machen.“ Das Engagement des Diakonischen Werkes sei eine wichtige Voraussetzung dafür, dass alle Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, macht er deutlich. (cm)

„Startpunkte“ gibt es in diesen Stadtteilen: Oberreut, Rintheimer Feld, Rüppurr, Knielingen und Bergwald.

Ansprechpartner und weitere Informationen

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von Luise Winter

Werderplatz wieder sauber

Service Team StreetworkKarlsruhe – 10.07.2018.Zwischen 7.00 und 11.00 Uhr kann man seit Mai auf dem Werderplatz Menschen in neongelber Arbeitskleidung beobachten. Mit Besen, Schaufel und Mülltonne sorgt das „Service Team“ auf dem Platz selbst und auf den ihn umgebenden Straßen für Sauberkeit.

„Die Gewinne sind dabei vielfältig – es geht nicht nur darum, die Gegend wieder attraktiv zu machen“, erklärt Sozialarbeiterin Gabriela Burdeti. „Unsere Straßenfeger sind Menschen, die aus verschiedenen Gründen keiner regulären Beschäftigung nachgehen können. Sie erhalten durch ihren Einsatz eine Tagesstruktur und somit eine reelle Chance, sich wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren.“ Frau Burdeti ist Streetworkerin des Diakonischen Werkes Karlsruhe. Zusammen mit ihren Kollegen begleitet sie unter anderem das „Service Team“.

„Die Anwohner loben die Arbeit der Straßenfeger. Sie empfinden das Quartier nun wieder als viel sauberer,“ freut sich Wolfgang Stoll, Direktor des Diakonischen Werkes Karlsruhe. „Die erste Maßnahme, die die „AG Werderplatz“ entwickelt hat, ist also schon erfolgreich umgesetzt.“

In der „AG Werderplatz“ kooperiert das Diakonische Werk Karlsruhe mit weiteren Partnern, darunter weitere soziale Einrichtungen, die Bürgergesellschaft Südstadt, die Stadt Karlsruhe und die Polizei. Das Ziel: Die „Befriedung des Werderplatzes“. Im Jahr 2017 stellten die Kooperationspartner ein Maßnahmenpaket zusammen, um die Situation im Viertel positiver zu gestalten. Dieser beinhaltet neben der Beschäftigung des Straßenfegerteams die Eröffnung eines alkoholakzeptierenden Aufenthaltsraumes „A³“ in der Südstadt. (lw)

(Foto: Diakonisches Werk Karlsruhe)

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von Luise Winter

Miteinander beim Nachbarschaftsfest am 07.07.18 in Durlach Aue

Nachbarschaftsfest in Durlach AueKarlsruhe – 09.07.2018.Gutes Essen, Tanz und Mitmachangebote – die Gäste des Nachbarschaftsfestes, das am 07.07. in Durlach-Aue stattgefunden hat, erlebten bunte Gemeinschaft. Ab 12 Uhr hieß es für die zahlreichen Besucher: „Willkommen!“. Stefanie Stroh vom Diakonischen Werk Karlsruhe hatte das Fest organisiert. Im Mittelpunkt standen die Vielfalt und das kulturelle Miteinander der evangelischen Kindertageseinrichtung Melanchthon. Die Kinder präsentierten Tänze und Lieder, die sie gemeinsam mit den Erzieherinnen und Erziehern einstudiert hatten. Kinderschminken, Filzen, Bilder mit der Siebwalztechnik gestalten und gemeinsam unter einem großen Schwungtuch Spielen und Tanzen – das Angebot hielt für Jeden etwas bereit. Durch den Bau einer Minikläranlage präsentierte sich die Kita auch als ein Ort der Bildung.

„Wir freuen uns sehr, dass es zu Begegnungen und guten Gesprächen in und um die Luther-Melanchthon- Gemeinde kam,“ resümiert Stefanie Stroh. „Es ist ein echtes Wir-Gefühl entstanden. Wir sind alle gleich und die Kinder erfahren Bildung besonders spielerisch. Das leistet die Kita Melanchthon jeden Tag aufs Neue mit Bravour. Die interessierten Eltern haben ein offenes, soziales Umfeld erlebt, bei dem niederschwellig direkt bei den Familien und Kindern angesetzt wird.“

„Gemeinsamkeiten verbinden, Hürden werden durch sie abgebaut und die Chancengleichheit erhöht.“ Unter dieser Prämisse lebt die gesamte Gemeinde Luther-Melanchthon mit ihrer Kita Melanchthon, dem Evangelischen Migrations Centrum und dem Community Café.

Das Nachbarschaftsfest fand als eine Veranstaltung des Bundesprogramms „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ - gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend - unter der Trägerschaft des Diakonischen Werkes Karlsruhe statt. Das Bundesprogramm hat das Ziel Familien zu erreichen, die bislang kaum bis gar nicht von der frühkindlichen Bildung in Kindertageseinrichtungen erreicht wurden. Niederschwellige Angebote, wie zum Beispiel das Nachbarschaftsfest, fördern den Zugang zu einer frühkindlichen Bildungseinrichtung, da die Hürden, die oft auftauchen, geringer sind. (lw)

Weitere Informationen finden Sie auf die Homepage des Programms für die Stadt Karlsruhe https://www.karlsruhe.de/b3/soziales/einrichtungen/kinderbuero/kita-einstieg.de

(Foto: Nadine Rönnau)

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von Luise Winter

Sonniges Fußballturnier der Wohnungslosenhilfe

Das Streetwork Football Team des Diakonischen Werkes Kalrsruhe holte den dritten PlatzKarlsruhe – 22.06.2018. Am 21.06. fand das Fußballturnier der Wohnungslosenhilfe in Rüppurr statt. Die freien Träger der Wohnungslosenhilfe in Karlsruhe, darunter auch das Diakonische Werk Karlsruhe, hatten den Tag gemeinsam organisiert. Sieben Mannschaften, darunter auch das Streetwork Football Team des Diakonischen Werkes Karlsruhe, traten gegeneinander an.

Die Meisterschaft fand bei bestem Wetter statt und verlief sehr friedlich. Am Ende holte sich das Streetwork Football  Team den dritten Platz. Im Anschluss grillten und aßen alle Spieler gemeinsam.

Das Streetwork Football Team trainiert jeden Freitag um 17:30 Uhr auf dem Gelände des Post Südstadt Karlsruhe e.V. in Rüppurr. Es freut sich über neue Fußballspieler/innen.  (Foto: Diakonisches Werk Karlsruhe) (lw)

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von Luise Winter

Neue Beratungsangebote für Prostituierte in der Region

Karlsruhe – 21.06.2018. Seit Juni hat die Beratungsstelle für Sexarbeitende “luis.e“ des Diakonischen Werkes Karlsruhe ihr Angebot um zwei Projekte erweitert.

Es handelt sich zum einen um das Projekt „Aufsuchende Arbeit in der Region Karlsruhe“. „Die aufsuchende Arbeit konnte bisher ausschließlich in Karlsruhe selbst stattfinden“, berichtet Sozialarbeiterin Julia Henchen. „Durch die finanzielle Förderung des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg können wir seit Juni auch im Karlsruher Umland Sexarbeitenden unsere Hilfe und Unterstützung anbieten.“ Die Ziele dabei lauten: Sprachbarrieren überwinden, Arbeitssicherheit gewährleisten und Ausbeutung präventiv begegnen.

Neu bei „luis.e“ ist auch das Projekt „Schulungen für Behördenmitarbeiter*innen“. Behörden und soziale Dienste der Stadt Karlsruhe und der Region, die mit der Umsetzung des Prostituiertenschutzgesetzes betraut sind, können sich diesbezüglich von den Kolleginnen der Beratungsstelle schulen lassen. Diese vermitteln fundiert und qualifiziert sowohl grundsätzliches Wissen über Prostitution, zugehörige Gesetze und Sperrgebietsverordnungen als auch zu Leistungsansprüchen für Sexarbeitende. Die Finanzierung durch das Ministerium endet im Dezember 2018. Bereichsleiterin Anita Beneta erklärt: „Wir hoffen, zeigen zu können, dass die Projekte absolut sinnvoll und notwendig sind.“

„luis.e“ ist ein akzeptierendes, wertschätzendes, ergebnisoffenes, anonymes und kostenloses Beratungsangebot des Diakonischen Werkes Karlsruhe für Sexarbeitende und Menschen, welche mit dem Thema Prostitution in Berührung sind. Sie steht diesen Personen in allen Fragen rund um die Gesundheit, bei einem Ausstiegswunsch sowie in juristischen und behördlichen Angelegenheiten zur Verfügung. (lw)

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von Luise Winter

Verabschiedung von Mitarbeiter Harald Kaiser

Wolfgang Stoll,Harald Kaiser und Thomas Schalla bei der Verabschiedung von KaiserKarlsruhe – 19.06.2018. „Es ist nicht das Ende – es ist ein Übergang!“ Warme Worte, gute Ratschläge und ein abwechslungsreiches Buffet. Das alles und noch mehr hielten die Kolleginnen und Kollegen sowie  die Vorgesetzten von Harald Kaiser bei seiner offiziellen Verabschiedung in den Ruhestand bereit. Der geschätzte Mitarbeiter der Evangelischen Kirche in Karlsruhe und des Diakonischen Werkes Karlsruhe war zuletzt viele Jahre lang Leiter des „Fachbereichs Altenarbeit im Diakonischen Werk und der Leiter der Fachstelle für demenzkranke Menschen und deren Angehörige“. Der Direktor des Diakonischen Werkes Karlsruhe, Wolfgang Stoll, berichtete den Anwesenden von dem bewegten Lebenslauf Kaisers – seine berufliche Laufbahn hatte er als Hochbauer für Statik begonnen – und dankte dem Religionspädagogen und Diakon für seine Ideen, sein Engagement und seine Verlässlichkeit. Thomas Schalla, Dekan der Evangelischen Kirche in Karlsruhe, führte die liturgische Verabschiedung durch und gab in diesem Zuge dem angehenden Ruheständler Gottes Segen mit auf den Weg. Die musikalische Umrahmung und eine Showeinlage einiger Mitarbeiter steigerten die ohnehin festliche Atmosphäre. Kaiser erhielt neben zahlreichen Abschiedsgeschenken auch Tipps, was er mit seiner Zeit nun anfangen könne, darunter zum Beispiel Origami-Falten oder den täglichen Abwasch. Dabei hat er schon eigene Ideen, was er mit der neugewonnenen Freizeit anfangen kann: „Zunächst einmal strukturiertes Nichtstun. Und natürlich eine Menge Eis essen und Espresso trinken.“ (Foto: Diakonisches Werk Karlsruhe) (lw)

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von Judith Weidermann

Tombola erbrachte 1.500 Euro

(jw) Anfang Mai konnte sich der Kinderhospizdienst im Diakonischen Werk Karlsruhe über eine Spende in Höhe von 1.500 Euro freuen: Die Firma Hornung Baustoffe in Stutensee hatte im Rahmen ihres Maifestes auf dem Baumarkt-Gelände – mit vielen Mitmachaktionen für die großen und kleinen Besucherinnen und Besucher – auch eine Tombola veranstaltet. Deren Erlös übergaben Mathias Pumpat und Sandra Effenberger von der Hornung GmbH am 11. Mai an Jennifer Jung-Bleicher vom Kinderhospizdienst. (Foto: Kinderhospizdienst)

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von Judith Weidermann

"Himmlische" Töne in der Südstadt

(jkp) Am 18. Mai fand in der Johanniskirche am Werderplatz ein Benefizkonzert zugunsten der Karlsruher Vesperkirche statt: Immer im Januar und Februar können dort vier Wochen lang Bedürftige aus ganz Karlsruhe für wenig Geld ein warmes Mittagessen zu sich nehmen, gemeinsam Zeit verbringen und Sozialberatung erhalten.

Das Konzert begann mit der Aufführung von Wolfgang Schröders „Eine Kleine Lachmusik“, die den Besuchern mit einer Reihe von Werken namhafter Weltkomponisten humorvoll präsentiert wurde. Eineinhalb Stunden vergingen sehr schnell mit Mozarts Konzert für Flöte und Harfe KV 299 – Wilm Coolen auf der Flöte und Stephanie Wunsch-Kopf auf der Harfe, begleitet vom kleinen Kammerorchester des Badischen Staatstheaters. Den Abschluss bildete die Sinfonie Nr. 45 von Joseph Haydn, dirigiert von Wilm Coolen. Der Applaus des begeisterten Publikums hielt lange an.

Die professionellen und künstlerisch hoch anspruchvollen Benefizkonzerte in der Johanniskirche sind inzwischen schon beinahe ein „Geheimtipp“ für Musikfreunde. Die Organisatoren der Vesperkirche danken allen Musikern und vor allem dem Initiator Wolfgang Hannemann, ehemaliges Ensemble-Mitglied des Badischen Staatstheaters, für ihr besonderes Engagement zugunsten des Projekts.

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