von Judith Weidermann

Migranten/-innen in den Arbeitsmarkt integrieren

Das neue EU-Projekt zur Förderung der Integration von Migranten und Migrantinnen in den Arbeitsmarkt (MIGRASCOPE) ist im Januar 2017 angelaufen. Als Projektpartner in Deutschland wird das Zentrum für Kultur- und Allgemeinwissenschaften des Karlsruher Instituts für Technologie (ZAK) zusammen mit dem Diakonischen Werk Karlsruhe, unter wissenschaftlicher Leitung von Frau Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha,  zur Schaffung der europaweiten Stiftungen beitragen, um den Eintritt von Migranten und Migrantinnen in die Arbeitswelt bis Ende 2018 zu erleichtern.
 
Der MIGRASCOPE unter der Leitung des Instituts für Baltische Studien (IBS) in Estland hat sich zum Ziel gesetzt, Migranten/-innen und Arbeitgeber/-innen bei aktuellen Herausforderungen zu unterstützen. Das Projekt zielt darauf ab, transnationalen Arbeitgebern zu helfen, neue Praktiken der Arbeitsplatzintegration einzuführen. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Ausbau von Kapazitäten, Kenntnissen und Fähigkeiten.
Am 27. und 28. Februar finden in Karlsruhe kostenlose Workshop-Seminare für Arbeitgeber statt:
Infos&Einladung 27. Februar

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von Judith Weidermann

„Das hier ist eine ganz tolle Sache!“

(jw) Mit einer Summe von 5.000 Euro unterstützt die Volksbank Karlsruhe-Stiftung die Arbeit in der Karlsruher Vesperkirche – inzwischen bereits zum 4. Mal. Stefan Spohrer und Karl-Peter Niebel vom Stiftungsvorstand übergaben den symbolischen Scheck am 24. Januar an Dieter Eger (Projektleitung Vesperkirche) und Pfarrer Wolfgang Stoll (Direktor Diakonisches Werk Karlsruhe).

Gemäß ihrem Stiftungszweck setzt die Volksbank Karlsruhe-Stiftung u.a. auf die Förderung regionaler Projekte und Einrichtungen sowie von Orten ehrenamtlichen Engagements. Für beides stehe die Vesperkirche, sagte Stefan Spohrer mit Blick auf die insgesamt rund 380 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, von denen täglich 55 im Einsatz sind.

Wolfgang Stoll betonte, dass die verlässliche Unterstützung von Förderern wie der Volksbank-Stiftung maßgeblich dazu beitrage, Groß-Projekte wie die Vesperkirche auf eine gute und sichere Basis zu stellen.

Foto (jw): v.l. Dieter Eger, Stefan Spohrer und Karl-Peter Niebel sowie Wolfgang Stoll bei der Scheckübergabe in der gut besuchten Vesperkirche.

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von Judith Weidermann

INIT-Mitarbeitende spenden Kinderbücher

(jw) Neben der traditionellen INIT-Weihnachtsspende hatten sich Ende vergangenen Jahres auch die Mitarbeitenden der Firma INIT eine besondere Spendenaktion überlegt: Den ganzen Dezember über sammelten sie in ihren Familien Kinder- und Jugendbücher für das Diakonische Werk Karlsruhe: insgesamt 226 Bücher – vom Wimmelbuch bis zum Fantasyroman, dazu Spiele und ein Lernprogramm für den PC. Andreas Mörder, Geschäftsführer der INIT GmbH, übergab die Bücherspende am 24. Januar an Fundraiserin Jelena Kuhar Papesa vom Diakonischen Werk Karlsruhe (Foto: jw).

Über die Spende freuen sich im Diakonischen Werk gleich mehrere Beratungsstellen und Einrichtungen für Familien mit Kindern: Die Bücher für ältere Kinder und Jugendliche werden künftig die Schlechtwetter-Leseecke bei den Sommerwaldheim-Freizeiten bereichern; die Lernspiele und Kleinkind-Bücher sind in der Familienberatung (Wartebereich), in den Elterncafés und im Fachteam Frühe Kindheit willkommen – zum Vor Ort-Lesen und -Erzählen, oder auch als kleine Geschenke für die Kinder bedürftiger Klienten/-innen.

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von Judith Weidermann

Jetzt fürs Sommerwaldheim anmelden

(jw) Sechseinhalb Wochen dauern die Sommerferien – Mama und Papa haben aber nicht so lange Urlaub? Immer nur zu Hause sein ist langweilig – aber verreisen zu teuer? In den ersten drei Wochen der Großen Ferien (30. Juli bis 17. August) bietet das Diakonische Werk Karlsruhe im Gustav-Jacob-Waldzentrum im Hardtwald (Linkenheimer Allee 10, 76133 Karlsruhe) wieder ein aktives und abwechslungsreiches Freizeitprogramm unter pädagogischer Leitung für Kinder von sechs bis zwölf Jahren an. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

In diesem Jahr finden die Freizeiten erstmals in Kooperation mit dem Evangelischen Jugendwerk Karlsruhe statt. Von Montag bis Freitag, 8–17 Uhr wird soviel wie möglich im Freien gespielt und entdeckt, ergänzend gibt es Sport-, Bastel- und Malprojekte sowie gemeinsames Frühstück und Mittagessen. Auf Wunsch werden die Kinder von den Betreuern an der öffentlichen Bushaltestelle und am Parkplatz abgeholt. Die Waldheim-Freizeiten stehen Kindern aller Konfessionen offen.

Infos und Anmeldeformulare: Galina Becker, Telefon 0721 167-149, waldheim@dw-karlsruhe.de

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von Judith Weidermann

Ein Fußballtrikot hilft der Vesperkirche

(jw) Die Karlsruher Vesperkirche ist – inzwischen bereits im fünften Jahr – seit 7. Januar wieder in vollem Gange. Ohne Spenden und ehrenamtliche Unterstützung wäre das Großeprojekt nicht realisierbar.

Die Monsignore Friedrich Ohlhäuser-Stiftung hat daher ihr Crazy Palace Charity Dinner im vergangenen Dezember zu einer Versteigerungsaktion zugunsten der Karlsruher Vesperkirche genutzt. Zum Verkauf stand das Originaltrikot, das Fußballer Toni Kroos beim Champions League Final 2016 in Mailand getragen hat. Dieses Stück Fußballgeschichte wollten Viele gerne besitzen, den Zuschlag erhielt schließlich Stefan Gredler (Gredler + Söhne GmbH in Karlsdorf-Neuthard) für 2.100 Euro.Die Monsignore Friedrich Ohlhäuser-Stiftung stockte den Betrag auf 3.000 Euro auf.

Den Spendenscheck übergab Stiftungs-Vorstand Rüdiger Esslinger heute in der Vesperkirche an Pfarrerin Lara Pflaumbaum und Dieter Eger (Projektleitung Vesperkirche) und betonte: „Die Karlsruher Vesperkirche ist genau wie unsere Stiftung eine Adresse, an die sich Menschen wenden können, denen es am Notwendigsten fehlt. Solche Orte der unbürokratischen und pragmatischen Hilfe, die nicht nur materielle Not lindern, sondern auch Zuwendung und Hoffnung geben, leisten einen ungemein wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.“

Die Spende wird u.a. einem ganz konkreten Zweck zugutekommen: „Schon seit Längerem möchten wir gern eine professionelle Brotschneidemaschine anschaffen, um unseren Ehrenamtlichen, die jeden Tag etwa 30 Kilogramm Brot für die kostenlosen Vesperbeutel schneiden und belegen, die Arbeit ein bisschen zu erleichtern“, berichtete Dieter Eger mit Dank an die Stiftung – und an den entscheidenden Bieter Stefan Gredler.

Foto (jw): v.l. Dieter Eger, Stefan Gredler (Gredler + Söhne GmbH), Rüdiger Esslinger (Vorstand Ohlhäuser-Stiftung), Lara Pflaumbaum und Gudrun Troes (Vorstand Ohlhäuser-Stiftung) bei der Scheckübergabe im Altarraum der Vesperkirche

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von Judith Weidermann

„Ich will dem Durstigen geben …“

(jw) Zum fünften Mal hat am Sonntag, 7. Januar, die Zeit der Karlsruher Vesperkirche am Werderplatz begonnen. Vier Wochen lang kann Jeder und Jede dort kostenlos Kaffee und Kuchen genießen, für einen Euro ein warmes Mittagessen erhalten – oder sich einfach nur aufwärmen und mit den übrigen Gästen und Helfern/-innen ins Gespräch kommen.

Im Rahmen des Eröffnungsgottesdienstes führte Schuldekan Pfarrer Thomas Schwarz die Gemeindediakonin Daniela Unmüßig als neue Bezirksjugendreferentin in Karlsruhe in ihr Amt ein. Der Gebärdenchor um Prädikant Stefan Heidland sowie der Gospelchor „The Good News Family“ sorgten für fröhliche Stimmung und ein buntes Gottesdienstprogramm, dessen Abschluss die offizielle Eröffnung der 5. Vesperkirche durch ihren Schirmherrn, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, bildete.

Dass fünf „erfolgreiche“ Jahre Vesperkirche aber nicht nur Anlass zu purer Freude, sondern auch zum Nachdenken geben, stellte Pfarrer Wolfgang Stoll (Direktor Diakonisches Werk Karlsruhe) zuvor in seiner Ansprache fest: Es sei traurig, dass trotz sprudelnder Steuereinnahmen die Anzahl wohnungsloser Menschen weiter steige. Vor diesem Hintergurnd sei die Vesperkirche von großer Bedeutung. Durch sie werde vier Wochen lang Armut sichtbar – aber auch, dass die evanglische Kirche und ihre Diakonie mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe etwas dagegen tun.

Pfarrerin Lara Pflaumbaum dankte vor allem den über 380 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, welche den Vesperkirchen-Betrieb durch ihren täglichen Einsatz am Laufen halten: „Es sind einige dabei, die selbst nicht viel haben und die genau wissen, wie gut es tut, für wenig Geld etwas zu bekommen.“ Analog zur Jahreslosung für 2018 – Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Offb 21,6 – sei auch die Vesperkirche „ein Vorgeschmack darauf, dass unser aller, wie auch immer gearteter Lebensdurst irgendwann gestillt wird durch Gott selbst“.

 

Hintergrund

Die Karlsruher Vesperkirche ist ein Kooperationsprojekt des Diakonischen Werks Karlsruhe, der Evangelischen Kirche in Karlsruhe und der Johannis-Paulus-Gemeinde. Sie finanziert sich überwiegend durch Spenden und kann nur mit Hilfe ehrenamtlichen Engagements realisiert werden.

Jeweils vier Wochen lang im Winter erhalten in der Johanniskirche am Werderplatz Bedürftige für 1 Euro ein warmes Mittagessen; gratis sind Kaffee und Kuchen sowie ein Vesperbeutel zum Mitnehmen. Regelmäßig gibt es vor Ort kostenlose Arzt- und Tierarztsprechstunden, Sozialberatung und Friseur, Kinderprogramm und Seelsorge. Von über 380 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sind jeweils 55 täglich im Einsatz und servieren bis zum Ende einer Vesperkirche insgesamt rund 7.500 Mahlzeiten. Jeder Vesperkirchentag endet um 16 Uhr nach der Andacht.

Die Karlsruher Vesperkirche 2018 dauert von 7. Januar bis 4. Februar.

Infos
www.vesperkirche-karlsruhe.de
Spendenkonto: Karlsruher Vesperkirche • Spk Karlsruhe Ettlingen •  BIC: KARSDE66XXX • IBAN: DE56660501010108179672

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von Judith Weidermann

„Danke, liebes Christkind!“

(jw) „Eine Puppe für Lina, 2 Jahre“ – „Ein Bagger für Marco, 3 Jahre“: Kurz vor Weihnachten gab es bereits eine kleine Bescherung in der Familienberatungsstelle des Diakonischen Werks Karlsruhe: Die DEVK-Geschäftsstelle in Germersheim und deren Kunden erfüllten insgesamt 65 Kindern von Frauen und Familien, die das Beratungsangebot nutzen, einen Weihnachtswunsch.

Ende November hatten die Eltern die Möglichkeit gehabt, je einen Geschenkewunsch im Wert von rund 20 Euro für ihr Kind auf einem Kärtchen zu notieren. Diese wurden an den „Wunschbaum“ der DEVK in Germersheim geheftet, wo sich Kundinnen und Kunden in der Vorweihnachtszeit je ein Kärtchen aussuchen, das entsprechende Geschenk kaufen und wieder in der Geschäftsstelle abgeben konnten. „Die Resonanz war überwältigend“, berichtet Geschäftsstellenleiterin Nathalie Brauns erfreut. „Wir wollten zu Weihnachten keine anonyme Spendenaktion, sondern etwas ganz Konkretes auf die Beine stellen. Jedes Kind sollte genau das Geschenk bekommen, das er oder sie sich gewünscht hat.“ Die Unterstützung durch die Kundinnen und Kunden sei enorm gewesen, so Nathalie Brauns: „Man hat uns die Wunschkarten geradezu aus den Händen gerissen.“

Am Donnerstag vor Heiligabend brachte Nathalie Brauns die Geschenke in die Beratungsstelle im Diakonischen Werk. „Nicht nur die Kinder selbst – auch meine Kolleginnen und ich freuen uns sehr über diese schöne Aktion“, erklärt Sozialarbeiterin Regina Hirsch. Denn viele der Mütter und Väter, die derzeit im Kontakt mit der Beratungsstelle stehen, seien finanziell so schlecht gestellt, dass sie nicht alle Wünsche ihrer kleinen Kinder zu Weihnachten erfüllen könnten. „Für das Engagement der DEVK-Mitarbeitenden und Kunden sind wir deshalb sehr dankbar.“

Foto (DW): Sogar ein kleiner „Nikolaus“ konnte sich über sein Geschenk freuen.

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von Judith Weidermann

Gestatten: „Luis.e“

(jw) Die Beratungsstelle für Prostituierte im Diakonischen Werk Karlsruhe hat seit Dezember einen Namen: Mit  „Luis.e“ werde zum einen auf den Standort der Beratungsstelle in der Luisenstraße 53 Bezug genommen, zum anderen wolle man der Geschlechtervielfalt der Klientel Rechnung tragen, erklärt Sozialarbeiterin Hanna Lindenfelser.

„Wir sind vor drei Jahren zwar offiziell als Beratungsstelle für Frauen gestartet, aber in der Prostitution ist die Vielfalt der Geschlechter Realität.“ Immer wieder erreichten die Beraterinnen auch Anfragen männlicher Sexarbeiter, so Hanna Lindenfelser. „Und in unserer aufsuchenden Arbeit in Etablissements beraten wir häufig Transgender – also Menschen, deren Geschlechtsidentität von dem bei der Geburt biologisch diagnostizierten Geschlecht abweicht. Mit dem bewusst gesetzten Punkt im neuen Namen wollen wir zeigen, dass wir für alle Menschen offen sind.“

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von Judith Weidermann

„Gute Reise, mein Freund“

 
„Wir wollen jetzt zur Ruhe kommen und an die Menschen denken, die uns wichtig sind und leider von uns gehen mussten“, mit diesen Worten eröffnete Pfarrerin Lara Pflaumbaum den Abschiedsgottesdienst in der evangelischen Johanniskirche am Werderplatz. Am 12. Dezember fand in der Kirche in der Karlsruher Südstadt ein Gottesdienst für Menschen statt, die 2016 und 2017 Freunde verloren haben, weil diese verstorben sind. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von dem Sänger und Gitarristen Billy. Petra Krauth und Eric Kramer, Mitarbeiter des get IN und die Pfarrerin Lara Pflaumbaum gestalteten den Gottesdienst. Das get IN ist eine Anlauf- und Kontaktstelle für DrogengebraucherInnen, sowie Bestandteil des integrierten Gesamtkonzeptes der Drogenhilfe der Stadt Karlsruhe und steht unter Trägerschaft der AWO Karlsruhe gemeinnützige GmbH.
 
„Für unsere Klient*innen ist es wichtig, Abschied von ihren verstorbenen Freunden und Bekannten nehmen zu können. Denn bei den offiziellen Trauerfeiern, die die Familien ausrichten, sind sie meistens nicht erwünscht, weil Sie z.B. alkoholisiert sind oder Drogen konsumiert haben,“, erklärt Petra Krauth, „oder sie wissen gar nicht wann die Beerdigung stattfindet, weil sie anonym erfolgt, wenn kein Kontakt mehr zu den Angehörigen mehr besteht.“
 
Diese Möglichkeit wurde ihnen jetzt in dem Trauergottesdienst in der Johanniskirche gegeben. Im Laufe des Gottesdienstes lasen die Mitarbeiter*innen des get IN die Namen aller 37 Menschen, die in den letzten zwei Jahren verstorben sind vor und hängten Schilder mit den Namen an eine Pinnwand. Im Anschluss konnten die anwesenden Trauergäste ihre Wünsche, Gedanken und Hoffnungen aufschreiben und zu den Namen an die Pinnwand heften. „Gute Reise mein Freund“ stand auf einem der Zettel – wie wichtig, diese Akte für die anwesenden Menschen waren, war deutlich zu spüren.
Somajeh Noheh-Khan, AWO
 

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von Judith Weidermann

Adventsstimmung auf dem Werderplatz ...

(jw) Seit dem vergangenen Wochenende strahlt der Werderplatz vor der Johanniskirche wieder Adventsstimmung aus: Am Samstag, 9. Dezember bastelten Anwohner und deren Kinder gemeinsam mit den Streetworkern im Diakonischen Werk Karlsruhe sowie Mitgliedern der Johannis-Paulus-Gemeinde im Rahmen ihrer jährlichen gemeinsamen Christbaum-Aktion kreativen Weihnachtsschmuck und schmückten damit die große Tanne vor der Johannis-Paulus-Kirche. Bei heißer Suppe, Kuchen, Kinderpunsch und weihnachtlicher Musik konnten die frostigen Temperaturen der guten Stimmung nichts anhaben. 16 Schülerinnen und Schüler der Berufsschulstufe der Albschule Karlsruhe hatten bereits am Tag zuvor gemeinsam mit ihren Lehrern, den Streetworkern und dem Team des Café DIA den Indinanerbrunnen mit Tannengrün und Christbaumschmuck festlich verziert.

„Wir brauchen diese positiven Aktionen auf dem Werderplatz, weil sie sichtbare Zeichen der Solidarität sind und zeigen, welch ein gutes Miteinander es hier geben kann“, erklärte Dr. Martina Hillesheimer von der Bürgergesellschaft Südstadt. Die Bürgergesellschaft unterstützt traditionell die Christbaumaktion zusammen mit lokalen Einzelhändlern – verbunden mit dem Wunsch, die nicht immer konfliktfreie Situation am Indianerbrunnen zu entspannen und die farbenfrohe Vielfalt der Südstadt widerzuspiegeln.

„Auch unsere Klientinnen und Klienten bringen sich beim Adventsschmücken immer gerne ein“, betont Streetworkerin Gabriela Burdeti die Bedeutung der gemeinsamen Aktion. „Miteinander etwas Schönes schaffen – das hilft den einen dabei, Berührungsängste abzubauen, und den anderen ermöglicht es Teilhabe am gesellschaftlichen Alltag.“

 

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