Große Freude beim Kinderhospizdienst des Diakonischen Werkes Karlsruhe: Mehrere engagierte Faschingsvereine haben im Rahmen einer feierlichen Spendenübergabe 10.000 Euro für die wichtige Arbeit mit lebensverkürzend erkrankten Kindern und ihren Familien überreicht.
Die spendenden Faschingsvereine unterstützen bereits seit vielen Jahren ähnliche Angebote in der Region und haben ihre Spendensumme kontinuierlich gesteigert. Die diesjährige Summe wurde durch insgesamt 27 Auftritte in der Kampagne – von Oktober bis zum Schmutzigen Donnerstag in Neureut – erspielt. Zusätzlich flossen weitere Spenden ein, unter anderem aus der Aktion „Blau und Rosa“, die das Engagement unabhängig unterstützte. Die kompletten Gagen wurden gespendet.
Hinter der Aktion steht ein bunt gemischtes Team von Engagierten im Alter von Anfang 20 bis 76 Jahren. Unterstützt wurde das Projekt von zahlreichen Menschen und Gruppen aus der Region, unter anderem aus Wiesloch, Pirmasens, Rheinsheim, Wiesental, Neckargemünd, Durlach, Ettlingen und Stutensee.
„Es ist wundervoll zu sehen, wie viele Menschen hier zusammengewirkt haben“, so Regina Bindert, Koordinatorin des Kinderhospizdienstes. „Unser herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, Unterstützerinnen und Unterstützern für dieses großartige Engagement.“
Ein besonderer Dank geht an die Organisatoren der Aktion rund Matthias Knebel, Leitung der Partyband „Tobbmaster Fitsch and the fabulous Fernando Horns“. Leitung Matthias Knebel betont die Verbindung von Freude und sozialem Engagement: „Es ist schön zu sehen, dass man Feiern und Spaß haben mit etwas Gutem verbinden kann.“
Der Kinderhospizdienst begleitet aktuell 44 Familien in Karlsruhe und der Region – von Säuglingen bis hin zu jungen Erwachsenen im Alter von 27 Jahren. Die Krankheitsbilder der betreuten Kinder sind vielfältig: Neben onkologischen Erkrankungen, die zwar häufig eine gute Prognose haben, deren Therapien jedoch extrem belastend und mitunter lebensbedrohlich sind, gehören auch Stoffwechselerkrankungen ab Geburt, Muskelerkrankungen sowie andere fortschreitende Erkrankungen dazu. Viele Kinder leben zudem mit schweren Mehrfachbehinderungen.
„Die Palette ist groß – und jede Familie bringt ihre ganz eigene Geschichte mit“, so Yvonne Kaul, Koordinatiorin des Kinderhospizdienstes. Neben der Begleitung der erkrankten Kinder stehen auch die Angehörigen im Fokus. Besonders wichtig sind Angebote für Geschwisterkinder, die oft im Alltag zurückstehen müssen.
Rund zwei Drittel der Arbeit des Kinderhospizdienstes werden durch Spenden finanziert. Die Mittel fließen unter anderem in Fahrtkosten für die ehrenamtlichen Begleiter*innen, in spezielle Geschwisterangebote oder auch in kleine, aber wertvolle gemeinsame Aktivitäten – bis hin zu ganz einfachen Dingen wie einem gemeinsamen Currywurst-Essen, das für viele Familien ein Stück Normalität bedeutet.
„Die Palette ist groß – und jede Familie bringt ihre ganz eigene Geschichte mit“, so Yvonne Kaul, Koordinatiorin des Kinderhospizdienstes. Neben der Begleitung der erkrankten Kinder stehen auch die Angehörigen im Fokus. Besonders wichtig sind Angebote für Geschwisterkinder, die oft im Alltag zurückstehen müssen.
Rund zwei Drittel der Arbeit des Kinderhospizdienstes werden durch Spenden finanziert. Die Mittel fließen unter anderem in Fahrtkosten für die ehrenamtlichen Begleiter*innen, in spezielle Geschwisterangebote oder auch in kleine, aber wertvolle gemeinsame Aktivitäten – bis hin zu ganz einfachen Dingen wie einem gemeinsamen Currywurst-Essen, das für viele Familien ein Stück Normalität bedeutet.
