Der „Hospiz- und Palliativkompass Karlsruhe“ (HoPako) erreicht einen wichtigen Meilenstein für die Versorgung schwerstkranker Menschen in der Region: Die Stadt und der Landkreis Karlsruhe haben die Förderung der Netzwerkkoordinationsstelle für weitere zwei Jahre bewilligt. Damit setzen sie ein starkes Zeichen des Vertrauens in die Arbeit der Einrichtung, die sich unter der geschäftsführenden Trägerschaft des Diakonischen Werkes Karlsruhe und der Hospiz- und Palliativnetzwerk Arista gGmbH zu einem festen Bestandteil der regionalen Gesundheitsversorgung entwickelt hat.
Die Verlängerung bis Ende 2027 sichert die kontinuierliche Weiterentwicklung des Netzwerks. Unterstützt wird der HoPako dabei nicht nur von den Kommunen, sondern auch von den gesetzlichen Krankenkassen und dem Verband der Ersatzkassen auf Landesebene, dem Förderverein Hospiz e.V. sowie der Hospiz-Stiftung im Landkreis und der Stadt Karlsruhe.
Der HoPako bündelt die Angebote von Pflegediensten, stationären Pflegeeinrichtungen, Ärzt*innen, Krankenhäusern, SAPV-Teams bis hin zu ambulanten und stationären Hospizdiensten sowie Beratungsstellen für Jung und Alt. Einen einfachen Zugang und klare Orientierung zu den regionalen Angeboten in der Hospiz- und Palliativversorgung bietet dabei auch die Webseite www.hopako-karlsruhe.de.
Lebendiges Netzwerk
Was im Frühjahr 2024 als neue Netzwerkkoordinationsstelle startete, lebt vom intensiven Austausch. Wie stark das Bündnis mittlerweile zusammengewachsen ist, zeigte sich erst kürzlich wieder: Mitte Juli fand das nunmehr dritte persönliche Netzwerktreffen statt. Haupt- und ehrenamtlich Tätige aus der gesamten regionalen Hospiz- und Palliativversorgung kamen zusammen, um die Angebote weiter optimal aufeinander abzustimmen und auf die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen auszurichten.
„Das große Engagement aller Beteiligten bildet eine wichtige Basis für unsere Netzwerkarbeit“, betont Michaela Endres, die zusammen mit Jennifer Jung-Bleicher das Netzwerk koordiniert. „Gemeinsam bauen wir die Hospiz- und Palliativversorgung in der Region weiter aus und bieten so den Betroffenen sowie ihren Familien in dieser schweren Lebensphase die bestmögliche Unterstützung.“, ergänzt Netzwerkkoordinatorin Jennifer Jung-Bleicher.
Einladung zum Welthospiztag am 10. Oktober 2026
Neben der fachlichen Vernetzung ist es ein zentrales Anliegen vom HoPako, das Thema Krankheit, Sterben und Tod gesellschaftlich sichtbarer zu machen und zu enttabuisieren.
Aus diesem Grund beteiligt sich das Netzwerk auch am kommenden Welthospiztag. Dieser findet am Samstag, den 10. Oktober 2026 statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, mit den Koordinatorinnen ins Gespräch zu kommen. Der Austausch findet in ungezwungener Atmosphäre während der regulären Öffnungszeiten vor dem Secondhand-Laden „Déjà-vu“ in der Windeckstraße 7 statt. Hier gibt es Raum für Fragen und persönliche Begegnungen. Zudem wird Informationsmaterial zu regionalen Angeboten erhältlich sein.
Kontakt und weitere Informationen:
Netzwerkkoordination HoPako
Jennifer Jung-Bleicher / Michaela Endres
Tel.: 0721 20397-171 / -222
E-Mail: regionales-netzwerk@dw-karlsruhe.de
Webseite: www.hopako-karlsruhe.de
Netzwerkkoordination HoPako
Jennifer Jung-Bleicher / Michaela Endres
Tel.: 0721 20397-171 / -222
E-Mail: regionales-netzwerk@dw-karlsruhe.de
Webseite: www.hopako-karlsruhe.de
Bild: Netzwerktreffen des HoPaKo im Juli (Bildrechte Diakonisches Werk Karlsruhe)
